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Dr. Achim Strassner und Hauptredner Prof. Utz Schliesky, Landtag Schleswig- Holstein Über 200 Gäste beim Neujahrsempfang

Großer Andrang am Ordenssitz in der Hauptstadt

[tfk] Weit über 200 geladene Gäste kamen am 15. Januar zum Neujahrsempfang der Großen Landesloge der Freimaurer von Deutschland. Unter den Gästen waren hochrangige Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft, sowie zahlreiche Botschaftsvertreter, unter anderem aus der Republik Mauritius, Bulgarien, Russland und Albanien.

Hauptredner beim Neujahrsempfang war Prof. Utz Schliesky. Der Direktor des Landtages von Schleswig- Holstein hielt einen sehr interessanten wie nachdenklichen Vortrag über die Zukunftsfähigkeit der Bundesrepublik Deutschland. Anhand aktueller Beispiele wie Finanzkrise und Stuttgart 21 beschrieb Schliesky sehr deutlich, wo er Defizite seitens des Staates sieht und neue Denkweisen fordert. Neben einer Verwaltungsreform und Modernisierung forderte er, die Menschenwürde als Leitbild in den Mittelpunkt zu stellen. Beim Umgang mit der Finanzkrise habe man einen starken Staat erlebt, bei Stuttgart 21 einen schwachen, so der Landtags-Direktor. Dies habe gezeigt, dass der Mensch noch nicht optimal in den Mittelpunkt politischen Handelns gerückt ist und forderte diesbezüglich auch eine Reform des Mitbestimmungsrechts der Bürger.

Der Landesgroßmeister des Freimaurerordens, Dr. Achim Strassner, zog in seiner Grußrede einen historischen Abriss über die Entstehung der Freimaurerei in Deutschland und die des christlichen Freimaurerordens im Besonderen. Strassner erklärte, Freimaurerei sei nichts Dubioses oder Geheimes, aber sie passe sich nicht kritiklos dem Zeitgeist an. Sein Fazit für 2011: Der Mensch wird nicht glücklich, wenn er sich nur mit sich allein beschäftigt, er muss die Gemeinschaft suchen. „Wir müssen Suchende dazu bringen, uns zu finden“, so der Landesgroßmeister.